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Daniela Kleck von Manor erhält den Pokal

Prämierte Case Studies aus dem Advatera Netzwerk

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Wie in jedem Jahr haben wir auch 2014 aus den vielen spannenden und innovativen Case Studies der Advatera Fachkreise einige besondere Highlights ausgewählt. Es geht dabei weniger um reine Best-Practice Bespiele als vielmehr um realistische und praxisbezogene Fallstudien. Also um Projekte, mit all den Herausforderungen welche man im Unternehmensumfeld kennt. Genau um diesen Erfahrungsaustausch geht es in den Advatera Fachgruppen. Die hier vorgestellten Projekte haben eines gemeinsam: mit innovativen Ansätzen und einem motivierten Team haben sie die typischen Projektherausforderungen gut gemeistert.

Die Preisträger haben wir auf verschiedenen Wegen ermittelt: Die Entscheidung über den besten Vortrag auf der Advatera Jahreskonferenz hat eine Teilnehmerjury getroffen. Die beste Onlinekampagne haben die Mitglieder der Digital-Fachgruppe ausgewählt. Die Preise für herausragende Intranet-Lösungen wurden aufgrund der Feedbacks der Teilnehmer der Advatera Intranet Fachgruppen vergeben. Die vier preisgekrönten Case Studies aus dem Advatera Netzwerk präsentieren wir Ihnen hier im Überblick.

Web und Digital: Die beste Kampagne – interaktive Banner für die Schweizer Handelskette Manor

Manor KampagneIn der Vorweihnachtszeit darf natürlich auch die beste Weihnachtskampagnen nicht fehlen. Daniela Kleck – Chefin des Onlinemarketings der Schweizer Handelskette Manor (im Beitragsbild oben) – hat in der Schweizer Digital Managers Fachgruppe die neue Kampagne ihres Hauses vorgestellt. Ihre Fachkollegen konnte sie mit dem Kampagnen-Design, vor allem aber mit dem Einsatz neuer Technologien überzeugen. Manor setzt in seiner Weihnachtskampagne auf neue interaktive Banner, in welchen der Kunde bereits navigieren und eine Vorauswahl im Hinblick auf seine Shopping-Wünsche treffen kann.

Durch gutes Targeting und mittels A/B-Testing ausgewählten Landingpages wurde die Kampagne auf optimale Weise an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Besonders spannend: Die interaktiven Banner zielen nicht unbedingt auf einen unmittelbaren Kauf ab, sondern helfen dem Nutzer, sich zunächst einen Angebotsüberblick zu verschaffen. Mit dieser Weihnachtskampagne hat Manor gezeigt, wie Onlinemarketing hochprofessionell und qualitativ hochwertig entlang des Kaufentscheidungsprozesses funktioniert.

Intranet: „2gether“ – innovative Intranet-Lösung für die österreichische Umdasch Group

Umdasch Group Intranet "2gether"Die Umdasch Group hat in Österreich Traditionswert – das Amstettner Unternehmen ist seit 1869 erfolgreich auf dem Markt präsent. Heute besteht die Gruppe aus zwei Divisionen, die recht unterschiedliche Produkte liefern: DOKA ist unter dem Umdasch Dach der Spezialist für Beton-Schalungstechnik, beschäftigt 6.000 Mitarbeiter und unterhält Vertriebsstandorte in über 70 Ländern. Die Umdasch Shopfitting Group beschäftigt sich mit der Konzeption, Planung und Produktion von Shop- und Ladenbaulösungen – die Shopfitting-Kunden kommen vor allem aus Zentraleuropa. Mit dem neuen gemeinsamen Intranet „2gether“ hat Umdasch es geschafft, die beiden Bereiche auf einer gemeinsamen Plattform zusammenzubringen und damit die Feedback- und Dialogkultur im gesamten Unternehmen weiterzuentwickeln.

Das klare und moderne Design von „2gether“ sorgt zusammen mit der Mindbreeze-Suche sowie der Microsoft Unified Communications Lösung Microsoft Lync für eine gute Übersicht der Mitarbeiter und erleichtert das Finden von Informationen im unternehmensweiten Intranet. In seinem Erfahrungsbericht sprach Rudolf Dornik – der Intranet-Projektmanager bei Umdasch – auch die Herausforderungen durch das neue Intranet im Hinblick auf den kulturellen Wandel im Unternehmen an. Mit der Einführung von Enterprise Search ist aus seiner Sicht beispielsweise „keine Funktion, sondern ein Entwicklungsprozess“ verbunden. Und Rudolf Dornik hat gezeigt, wie Umdasch diese Herausforderung angeht.

Intranet: Das Turbo-Projekt – Social Intranet für Roland Berger

Sabine Palos, Roland Berger
Für das Roland Berger Intranet bekam Sabine Palos den Advatera Pokal

Die Unternehmensberatung Roland Berger hat das vorhandene statische Intranet in einem beeindruckend schnell realisierten Projekt völlig neu konzipiert und als soziales Intranet entwickelt. Innerhalb einer Projektfrist von sechs bis sieben Monaten wurde das Intranet der Firma auf Basis von Sharepoint und vor allem Newsgator neu aufgestellt. Ohne neue Ansätze war diese Aufgabe nicht zu schaffen: In klassischen Intranet-Projekten wird oft allein für die Inhaltsmigration mindestens ein halbes Jahr benötigt.

Sabine Palos hat die Roland Berger Fallstudie in den Advatera Fachgruppen präsentiert und dafür den Advatera . Sie zeigt darin auf, wie in einem vorgegebenen kurzen Projektzeitraum ein funktional hochwertiges neues Intranet entstand. Um sicher zu stellen, dass bei einer derart schnellen Migration keine wichtigen Inhalte verloren gehen, hat das Unternehmen die Möglichkeit offen gelassen, Fehlendes nachzuziehen. Alte Zöpfe konnten bei diesem konsequenten Grüne-Wiese-Ansatz aber erfolgreich abgeschnitten werden.

Gelungene Intranet Launch Plakate
Gelungene Intranet Launch Plakate

Gleichzeitig sollten die Mitarbeiter lernen, den Onlinegang des neuen Intranets nicht als den Abschluss des Projekts, sondern als den Start einer neuen Kollaborationsplattform zu verstehen. Diese Anforderung hat Roland Berger auf geschickte Art und Weise in eine Kommunikationschance verwandelt: Das neue Intranet kann nur funktionieren, wenn alle Mitarbeiter durch neue Inhalte und aktive Nutzung dauerhaft teilnehmen. Diese Grundidee wurde durch eine hausinterne Kampagne unterstützt, die maßgeblich von Roland Bergers Corporate-Publishing-Managerin Christina Rahtgens begleitet wurde.

Web und Social: „Working in Harmony“ – Nutzererfahrung als Basis für eine integrierte Content-Strategie

Die Keynote Sprecherin des Digital Leadership Forums – der Advatera Jahreskonferenz – war aus London angereist. Elizabeth McGuane beschreibt sich selbst als Strategiearbeiterin in der Content-Welt. Unter dem Titel „Working in Harmony“ präsentierte sie eine Strategie für ein integriertes Content-Konzept in allen digitalen Kanälen. Die Grundlage dafür waren weniger theoretische Prämissen, sondern vor allem die praktischen Bedürfnisse der User. In ihrem Vortrag ging es darum, wie anhand realer Nutzerbedürfnisse zunächst eine komplexe Inhaltslandkarte und eine möglichst einfache – und damit benutzerfreundliche – Sitemap entwickelt werden. Daraus entsteht schließlich eine komplette Informationsarchitektur, die in eine Webseite überführt wird.

Mit diesem Thema beschäftigen sich natürlich viele Unternehmen bei der Erstellung einer neuen Webseite – die Crux liegt oft in der Durchgängigkeit entsprechender Prozesse. Entscheidungen fallen gerade in bereits länger fortgeschrittenen Projekten wenig systematisch, mitunter werden sie vor allem aus der internen Sicht des Unternehmens und kaum mit dem Blick auf die realen – und die angestrebten – Nutzererfahrungen getroffen. Die Motivation der nutzerzentrierten Gestaltung einer Webseite nimmt mit zunehmender Projektlaufzeit oft ab. Im Mittelpunkt stehen interne Diskussionen, Zeit- und Ressourcendruck. Die Stärke von Elizabeth McGuanes Ansatz liegt darin, dass er eine harmonische Abstimmung von Innen- und Außensicht über die gesamte Projektlaufzeit ermöglicht. Mit der Durchgängigkeit ihrer Arbeit und der realistischen Umsetzung hat sie in Wien die Publikumsjury beim Digital Leadership Forum überzeugt.

Case Studies, Präsentationen und Screenshots zum Download

Natürlich freuen wir uns, wenn diese Case Studies Ihnen auch Impulse für Ihre eigene Arbeit geben. Advatera Mitglieder finden die kompletten Präsentationen und Screenshots zu den Fallstudien in unserem Extranet unter my.advatera.com. Sie können sich auch hier kostenfrei anmelden: https://my.advatera.com/register

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